Beiträge zu Qigong & Coaching

Beiträge
zu Qigong
& Coaching

Qigong

Die Praxis von Qigong fördert Gesundheit, Gelassenheit und Persönlichkeit. Das wussten die Chinesen vor über 2000 Jahren: links ein Ausschnitt eines Seidenbildes aus dem Mawangdui-Grab (168 v. Chr.)

Qigong bedeutet soviel wie „die Kunst, die Lebensenergie zu leiten“. Durch die Verbindung von langsamer Bewegung, Atmung und Achtsamkeit kann die Energie (Qi) im Körper frei fließen. Dabei werden vorhandene Kräfte genutzt und nach dem Prinzip des Dao verwandelt.

Qigong ist auch eine hohe Schule der Achtsamkeit. Ungeteilte Achtsamkeit auf das gegenwärtige Geschehen lässt einen Freiraum entstehen, bevor die sonst automatische Handlung beginnt. Dabei werden z.B. Entscheidungen möglich und Gefühle besser kontrolliert.

Qigong wird als Grundlage vieler Kampfkünste gesehen. Der Meister Da Mo (Bodhidharma) hat sicherlich dazu beigetragen: ca. 520 n. Chr. hat er im Shaolin-Kloster maßgeblich an der Entwicklung des Kung Fu, des Zen und des Qigong beigetragen.

Qigong ist ebenso ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die medizinische Grundlage ist dieselbe wie in der Akupunktur, Akupressur, Tuina, Phytotherapie und Diätetik: z.B. das Prinzip des Qi, das Leitbahnensystem, die Yin-Yang-Lehre und das Modell der 5 Wandlungsphasen.

Deswegen wirkt Qigong vorbeugend gegen Stress, Burn Out, Verspannungen oder chronische Erkrankungen. Viel mehr als ein Heilmittel wird Qigong als Lebenskunst gesehen, als Weg des inneren Wachstums.

 

"Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser.
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich"

Laotse, Dao De Jing, 6. Jahrhundert v. Chr.

Know-how im Überblick